
Alle guten Dinge gehen irgendwann einmal zu Ende. Heute heisst es Abschied nehmen von "Mama Africa", wie die Menschen hier ihr Land nennen.
Die verbleibende Zeit bis zum Abflug am Abend haben wir genutzt, um uns Stellenbosch, die Weinhauptstadt Südafrikas anzuschauen. Eine wunderschöne, sehr lebendige Universitätsstadt mit herrlichen alten Bauten, gepflegten Parks und Shopping-Meilen, in denen man die Kreditkarte sehr leicht zum Glühen bringen kann. Ich denke, die Bilder sprechen für sich.
Fazit:
Wir haben die Gastfreundschaft dieses Landes genossen und seine eindrucksvolle Schönheit bewundert, waren entsetzt über die Armut in den Townships und sind wilden Tieren in freier Wildbahn noch nie in unserem Leben so nahe gekommen. Wir haben aber auch lernen müssen, dass selbst 20 Jahre nach Beendigung der Apartheid die Trennung zwischen Schwarz und Weiss immer noch deutlich sichtbar ist.
Wir haben unterschiedlichste Menschen kennengelernt, wie z.B. Archie, den großmäuligen Lodgebesitzer in Hitgeheim. Eugene, den tierpsychologisch belesenen Safari-Tourguide in Gondwana. Rossano und Bianca, die sympathischen Hotelbesitzer in Knysna und deren gute "Geister" Tracy und Beauty, die uns buchstäblich jeden Wunsch von den Lippen abgelesen haben. Und dann war da noch Bernalene in Jeffrey's Bay , die Frau mit der dekorativen Ader und dem Mut zum Ungewöhnlichen, die uns gezeigt hat, dass man alten Krimskrams nicht einfach wegschmeissen muss, sondern durchaus ein ausgefallenes und wunderschönes Gästehaus daraus machen kann.
Es waren sehr schöne, interessante und ereignisreiche 15 Tage mit vielen tollen und nachhaltigen Erfahrungen und Eindrücken. Der Urlaub ist regelrecht verflogen und war natürlich wie immer viel zu kurz. Doch wir kommen wieder!!!! Es gibt noch viel zu entdecken in dem Land, in dem die Wiege der Menschheit steht. In diesem Sinne:
Nkosi Sikelel'i Afrika, zu deutsch "Gott segne Afrika"
Und nicht zu vergessen ein herzliches Dankeschön wie immer an alle virtuell Mitreisende und die vielen inspirierenden Kommentare. Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr uns im April nach Indien "begleiten". Bis dahin, bleibt uns gewogen und GESUND.

