Unseren letzten Tag haben wir nach dem Frühstück mit einem Spaziergang in die grüne Lunge von Singapur, den Fort Canning Park begonnen. Er befindet sich auf einem Hügel von ca. 60m Höhe, welcher auf eine Jahrhunderte alte Geschichte zurückblickt. Im 14. Jahrhundert errichteten malaysische Könige hier einen Palast. Die späteren malayischen Siedler nannten den Hügel daher 'Bukit Larangan' ('verbotener Hügel'), da ihnen ein Zutritt verwehrt war. Wegen der strategisch günstigen Übersicht, die man von hier aus hat, baute Sir Stamford Raffles nach seiner Ankunft in Singapur Anfang des 19. Jahrhunderts seine Residenz auf diesem Hügel. Heute ist der 18 Hektar große Park eine Naherholungs-Oase inmitten des geschäftigen Treibens der Stadt.
Seit unserem letzten Besuch im November 2017, hat man im Fort Canning House im Jahr 2022 eine sehr schöne Heritage Gallery eingerichtet, die den interessierten Besucher mit jede Menge Information über die Evolution Singapurs versorgt.
Obwohl mitten in der Stadt gelegen, kommt in uns beim Betreten des Parks gleich wieder dieses "Dschungel-Feeling" hoch. Riesige Bäume spenden Schatten, ein Gewürzgarten verbreitet angenehme Düfte und wunderschöne Blumen dienen als Farbklecks in diesem Urwald. Und da heute Sonntag ist, sitzen wieder viele Menschen in Gruppen im Schatten zusammen und verbringen Zeit mit Plaudern und gemeinsamen Essen miteinander.
Uns ging es heute aber mehr darum, noch ein wenig zu entspannen und den Park zu geniessen, bevor es heute Nachmittag ans packen geht.
Unser Fazit:
Eh' man sich versieht sind fast 2 Wochen um und der Urlaub ist vorbei. Singapur hat uns auch diesmal wieder fasziniert. Wir haben einige neue Facetten kennengelernt und schöne Erinnerungen aufgefrischt. Die Stadt wächst nach wie vor in beeindruckendem Tempo, daran hat auch die rigorose Abschottung während der Pandemie nichts geändert. Inzwischen ist verlorene Zeit längst wieder aufgeholt. Wir haben uns wieder sehr wohlgefühlt und die Zeit sehr genossen. Den Klimawechsel in Hitze und Schwüle haben wir gut hinbekommen und hoffen, dass uns das auch zuhause gelingt.
Für morgen früh um 7:30 Uhr ist das Taxi bestellt. Unser Flieger geht um 10:55 Uhr hiesiger Zeit. Wenn alles planmäßig verläuft, landen wir nach ca. 13,5 Flugstunden um 17:30 Uhr deutscher Zeit wieder in Frankfurt.
Aber wir müssen ja nicht lange frieren, denn am 12. März geht es in das genauso warme Brasilien zu unserer Amazonas Expedition. Da ist das Klima ähnlich wie hier in Singapur.
Die Zeit reicht also gerade zum Wäschewechsel, ein paar kleinere Erledigungen und ganz wichtig, die 2. Dengue-Fieber Impfung.
Auch dorthin nehmen wir Euch gerne wieder virtuell mit, Ihr Lieben. Der Prolog ist bereits online unter Keuzfahrten/Amazonas, 03-2024
Wie immer herzlichen Dank für Eure inspirierenden Kommentare innerhalb und außerhalb des Blogs, macht's gut und bis bald.
Herzliche Grüße
HuM
