Life is like a tantalising Book. But the one who does not travel reads only the first page

Tag 1, Anreise

Die Fahrt von Schwerin nach Schönefeld verlief heute ein wenig zäher als beim letzten Mal. Auf der Stadtautobahn in Berlin war reichlich was los. Trotzdem haben wir den Flughafen früh genug erreicht, um uns noch einen Kaffee zu gönnen und Lottchens mit viel Liebe geschmierten Stullen zu vertilgen.

Der Flieger hob pünktlich ab und im Moment da ich diese Zeilen schreibe haben wir in etwa die Hälfte der Strecke hinter uns. Freude und Erwartungen sind gleichermaßen groß und wir sind sehr gespannt was uns in Reykjavik erwartet.

Im Gegensatz zu dem Bild unten empfing uns Reykjavik  mit einem Regenschauer und 12°. 

 

Der Flug war insgesamt sehr ruhig und WOW Air kann man ohne weiteres weiter empfehlen. Der Flughafen in Keflavik ist sehr modern, aber überschaubar. Nach 3,5h Flug ist ein "Pitstop" wohl unvermeidlich, wodurch wir es aber fast gleichzeitig mit unserem Gepäck in die Ankunftshalle geschafft haben. Interessanterweise führt der Weg dorthin quasi durch den Duty Free Shop, der auch den ankommenden Reisenden zur Verfügung steht. Natürlich haben wir die Chance gleich für einen ersten Einkauf genutzt.

 

Unser Mietwagen war bei Enterprise gebucht und wir mussten mit einem Rental Car Shuttle zunächst zum einige Kilometer entfernt liegenden Parkplatz fahren. Hier haben wir dann die erste Erfahrung mit der sprichwörtlichen Bierruhe der Isländer gemacht. Da die diversen Mietwagenfirmen in verschiedenen Gebäuden untergebracht sind, bot sich der erste Stop für die Fahrerin als gute Gelegenheit zur Kaffeepause an. Endlich bei Enterprise angekommen, saß dann trotz hohen Kundenandrangs nur ein Agent am Schalter, der in aller Seelenruhe die ungeduldig mit den Hufen scharrenden Kunden abfertigte. 

Unser Mietwagen, ein Mitsubishi Pajero machte auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Das änderte sich dann auf halbem Weg zwischen Airport und Hotel, denn urplötzlich tauchte im Fahrerdisplay ein unangenehm und permanent blinkendes gelbes Licht auf. Ein kurzer Anruf bei Enterprise hatte zur Folge, dass wir anstatt zum Hotel zunächst zur Stadtstation von Enterprise fahren mussten, wo man dann nach kurzer Überprüfung ohne echtes Ergebnis entschied, dass wir ein anderes Fahrzeug bekommen. Dummerweise war der Wagen erst kurz vorher zurückgegeben, aber noch nicht gereinigt worden. Das dauerte dann auch nochmal einige Zeit, womit dann der erste Nachmittag quasi erledigt war.

Links neu, Rechts kaputt!!!

 

Im Hotel angekommen, gab es dann schnell noch einen Kaffee, bevor wir den Tag mit einem wohlverdienten Abendessen bei einem Mexikaner (leider keine Bilder) abgeschlossen haben. 

 

Morgen haben wir bis zum nächsten Ziel in Grundarfjödur ca 260km zu fahren. Die Strecke dorthin soll landschaftlich sehr schön sein. Wir lassen uns überraschen!!