Für den 2. Tag in Lima haben wir uns einen ausgedehnten
Spaziergang in Miraflores über den sogenannten “Malecón“,
der Flaniermeile oberhalb der Steilküste,
vorgenommen. Von hier aus hat man einen großartigen Blick über
den pazifischen Ozean.
Nachdem wir uns gestern durch die Altstadt gearbeitet haben,
stand heute der Stadtteil Miraflores auf dem Programm. 18 Tage
ausschließlich kaffeebraunes Flusswasser, da wird es Zeit, dass
man mal wieder das Meer sieht.
Miraflores ist so ganz anders als der Rest von Lima. Hier
herrscht fast schon kanarisches Flair. Der
Malecón liegt ca 100m über den gewaltigen Klippen und
bietet fantastische Ausblicke über den pazifischen Ozean.
Entlang des Weges gibt es thematisierte Aussichtspunkte, die
sehr schön hergerichtet sind. Davon ist La Comar der
westlichste und für uns ein ganz besonderer Punkt. Denn er
markiert die Stelle, an der wir den südamerikanischen
Subkontinent in seiner kompletten Breite durchquert haben. Vom
Atlantik bis zum Pazifik, oder wie unsere amerikanischen
Freunde sagen würden : “From Sea to shining Sea". Den Moment
und diese Tatsache haben wir erst einmal sacken lassen müssen.
Weitere Aussichtspunkte sind der “Parque del amor”, der
chinesische Garten, und - nicht zu vergessen - der Faro La
Marina. Aber eigentlich ist es egal, wo man sich auf dem
Malecón befindet, man hat von überall einen traumhaften Blick
über die Costa Verde und ihre Klippen.
Hier und da lohnt sich auch mal ein Blick an eine Hauswand,
denn dort sind teilweise fantastische Malereien zu
sehen.