Die beiden letzten Seetage und den Abreisetag haben wir der
Einfachheit halber in diesem Blogbericht zusammen
gefasst.
Über die beiden Seetage am Freitag und Samstag gibt's wirklich
nicht viel zu berichten. Nochmal in einem der Whirlpools im
Freien den Sonnenuntergang und ansonsten das Schiff genießen.
Während ich mich im 40° warmen Wasser entspannt habe, hat
Lottchen nochmal einen kleinen Rundgang über Deck 12
gemacht.
Das leidige Kofferpacken am letzten Seetag blieb uns aber auch
diesmal nicht erspart. Zum Glück geht das bei uns immer recht
fix.
Am Samstagmorgen befanden wir uns bereits zwischen Kuba und den Bahamas. Das Positionsbild zeigte leider nur zu deutlich, es ist nicht mehr weit bis Miami. Also schnell nochmal ein paar Bilder für schöne Erinnerungen an den Blick auf den Ozean und dieses herrliche Schiff machen.
Am Samstagabend hatten wir nochmal eine Reservierung in unserem Lieblings-Restaurant "Fil Rouge" . Am letzten Tag der Reise gibt es dort traditionell das Chocolat Soufflee zum Dessert. Das wollten/konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen. So wie es momentan aussieht, gibt es das für uns erst wieder im Juni 2027 in Alaska. Es sei bemerkt, nicht nur das Soufflee, sondern das gesamte Dinner war köstlich.
Unser Schönheitsschlaf wurde gegen 2:00 Uhr morgens für ca.
1,5h unterbrochen. Denn so lange dauerte es, bis die Explora II
komplett bis zum Ende des Hafenkanals eingefahren, um 180°
gedreht und anschließend mit der Steuerbordseite an der Pier
des Terminals festgemacht hatte. Es ist immer wieder ein
Erlebnis, bei Dunkelheit im Miami Cruise Port
einzulaufen.
Danach schnell wieder in die Federn, denn der kommende Tag wird
lang werden und der Wecker ist auf 7:00 Uhr gestellt.
Frühstück gab es heute morgen entsprechend früh draußen auf der Terrasse des Emporium Restaurants. Viel Zeit gab's aber nicht, denn wir mussten die Kabinen bis 8:30 Uhr verlassen. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben in den USA mussten alle Passagiere bis spätestens 9:30 Uhr vom Schiff sein. Danach wieder Immigration, doch das Prozedere bestand diesmal überraschenderweise nur aus einem kurzen Blick auf den Reisepass.
Dann wurde es nochmal spannend, denn nicht nur die Explora II, sondern auch die Carnival Horizon (ca. 4.000 Pax) und die Celebrity Beyond (ca. 3.200 Pax) "spuckten" zur gleichen Zeit ihre Passagiere aus. Selbst wenn es her im Hafen einen riesigen Parkplatz für Taxis gibt, eins zu erwischen ist ein ziemlich Glücksspiel. Dazu kam, dass an diesem Morgen der Miami Marathon stattfand, was zu einem heftigen Verkehrschaos führte. Zum Glück hatten wir reichlich Zeit, denn unser Flug ging erst um 17:15 Uhr.
Der ging dann auch recht pünktlich. Lottchen hat noch ein paar schöne Bilder beim Start von der abendlichen Wolkenbildung gemacht. Vielleicht waren diese Wolken bereits ein Zeichen von dem, was wir auf dem Rest des Fluges von Miami nach Keflavik erleben sollten.
Unglücklicherweise führte unsere Flugroute dicht an der amerikanischen Ostküste entlang. Die Ausläufer des dort herrschenden Wintersturms haben uns voll erwischt und für extreme Turbulenzen gesorgt. Zum ersten Mal in unserer langjährigen "Flugkarriere" wurden wir RICHTIG durchgeschüttelt. Es gab einige Leute, denen die Angst ins Gesicht geschrieben war, als sich die ersten Dinge wie Taschen, Teller und/oder Tassen selbstständig machten. Von 7h Flug mussten wir 6h angeschnallt sitzen bleiben. Der Service wurde komplett eingestellt, denn auch für die Kabinencrew bestand diese Anschnallpflicht. Wenn die Turbulenzen kurzzeitig etwas nachließen, durften endlich mal die WC's benutz werden. Wozu das führte muss ich sicher nicht näher beschreiben. Wir waren heilfroh, als wir endlich sicher in Keflavik und später in Amsterdam gelandet sind.
Noch zwei positive Aspekte dieser Rückreise. Unsere Koffer waren tatsächlich die ersten die auf's Gepäckband kamen und unsere Fahrt von Amsterdam nach Hause verlief auch reibungslos.
Damit wären wir beim Fazit angelangt.
Es war eine tolle Reise mit kleinen und großen Überraschungen.
Das Wiedersehen mit Megan und Wayne war sehr schön und wir
haben recht viel Zeit miteinander verbracht/verplaudert. Das
man auf einem solchen Schiff die besten Freunde der Käufer
unseres Hauses in Türkheim trifft, ist sicher auch nicht
alltäglich.
Vom Schiff sind wir auch diesmal wieder total begeistert. Das
gilt in gleichem Maße für die Mitglieder der Crew im Service
und Housekeeping. Was dazu führte, dass wir an Bord bereits die
nächste Reise für Juni 2027 gebucht haben. Dann geht es von
Vancouver mit der neuen Explora III nach Alaska und zurück.
Anschließend werden wir noch eine schöne Rundfahrt durch
Kanada's Westen machen. Dazu dann zu gegebener Zeit etwas mehr
Information.
Allzu lange müsst Ihr aber nicht warten, denn in knapp 9 Wochen, am 31. März um genau zu sein, geht es ab in die Südsee!!!
Für den Moment vielen Dank für's Mitreisen und Eure Kommentare über WhatsApp bzw. E-Mail. Bleibt gesund und bis in 9 Wochen.
Herzliche Grüße von den Weltenbummlern aus Papenburg.
