Life is like a tantalising Book. But the one who does not travel reads only the first page

Tag 7, Moso Island

Moso Island gehört wie auch Tanna Island zum Inselstaat Vanuatu im Südpazifik. Die kleine, ruhige Insel liegt vor der Nordwestküste von Efate, unweit der Hauptstadt Port Vila, und ist ein perfektes Beispiel für die entspannte Lebensweise des Landes. Fernab von Hektik und Massentourismus erwartet Besucher hier eine nahezu unberührte Inselwelt mit kristallklarem Wasser, tropischer Vegetation und einer beeindruckenden Unterwasserwelt. Für die Hanseatic Inspiration ist Moso Island ein sogenannter Erstanlauf. Außer uns gibt es in diesem Jahr kein anderes Kreuzfahrtschiff, das die Insel besucht.

 

Die Gewässer rund um Moso Island sind ideal zum Schwimmen, Schnorcheln und Kajakfahren. Man kann sich aber auch einfach nur so entspannt im Wasser treiben lassen, so wie ich.
Korallenriffe mit einer Vielzahl an bunten Fischen laden dazu ein, die faszinierende Unterwasserwelt zu entdecken. Gleichzeitig bieten die ruhigen Strände und schattigen Palmenplätze beste Bedingungen, um einfach zu entspannen und die Natur zu genießen.
Für uns war es ein wundervoller Strandtag. Das kristallklare Meerwasser hatte genau 29°, was auch für die Lufttemperatur gilt. Wir befinden uns jahreszeitmäßig genau im Übergang von Regen- zu Trockenzeit. Das hat zur Folge, dass man bei strahlendem Sonnenschein im Meer schwimmt und etwas weiter weg sich am Horizont eine dicke schwarze Regenwolke zeigt. Selbst der unvermeidliche Regenguss ist lauwarm.

 

Von den Inselbewohnern wurden wir sehr herzlich empfangen. Uns wurden frische Früchte und Kokosnüsse angeboten und es gab natürlich auch einiges an Handarbeiten zum Verkauf. Mit dem einen oder anderen war es sogar möglich, ein paar Worte in einer Mischung aus Englisch und Pidgin führen.

 

Am späten Nachmittag hieß es Abschied nehmen von diesen netten und fröhlichen Menschen, für die das Wort Stress in ihrem Vokabular nicht existiert. Die Zodiacs brachten gruppenweise die Passagiere zurück zum Schiff. Dort hatte der Kapitän noch ein Wetter-Update für die nächsten Tage bereit. Wir befinden uns immer noch zwischen den beiden Zyklonen, und die werden uns auch noch 2-3 Tage beschäftigen. Wobei dies nicht die Windgeschwindigkeiten oder Wellenhöhen (2-3 Meter) sein werden, sondern die langgezogene Dünung. Diese sorgt dafür, dass das Schiff um die Längsachse rollt. Was durchaus dazu führen kann, dass man des Nachts aus dem Bett fallen könnte😉😉.

 

Morgen habe wir mit Ambrym Island und Pentecost Island gleich zwei Anlandungen. Der „Stress“ geht also weiter. Wie gut, dass wir heute etwas für die Entspannung tun konnten.