Von Crystal River zu unserem nächsten Ziel Ocala ist es auf direktem Weg nur eine knappe Stunde zu fahren. Also haben wir einen kleinen Schlenker eingebaut und sind zunächst nach Gainesville gefahren. Dort soll es eine sehr schöne historische Altstadt geben.
Als erstes haben wir aber noch einen Stop beim nächsten Publix Supermarkt (vergleichbar Marktkauf, nur größer) eingelegt, um frisches Proviant für unterwegs einzukaufen.
Die Fahrt nach Gainesville war wieder ein sehr angenehmes Cruisen auf kaum befahrenen Highways mit unserer geliebten Country Music im Ohr. Gainesville selber entpuppte sich leider nicht als das, was wir darüber gelesen hatten. Ja, es gibt so etwas wie eine historische Altstadt. Wobei der Begriff historisch eher etwas großzügig ausgelegt ist, denn sie besteht im Grunde nur aus ein paar kleineren Querstraßen in der Stadtmitte. Zumindest hier wirkt das Umfeld halbwegs gepflegt. Aber für den Rest der Stadt muss man keine Zeit verschwenden. Ungepflegt, schmutzig und laut!!! Hier sind ein paar Impressionen aus der Altstadt.
Weiter ging's nach Ocala mit der Hoffnung, dass die Informationen, die wir über die Stadt hatten, wenigstens halbwegs stimmen. Das traf zum Glück zu.
Ocala ist eine sehr lebendige Stadt mit einem recht schönen Zentrum. Die Stadt trägt auch den Beinamen Brick City (Ziegelstadt), weil hier viele Häuser aus Ziegeln gebaut, oder zumindest mit Ziegeln verblendet sind. Es gibt sogar Straßen aus Ziegel, in denen jeder Stein mit dem Namen des Spenders versehen ist.
In der Stadtmitte ist ab Sonnenuntergang der Teufel los. Hier reihen sich Kneipen, Bistros, Pubs und Restaurants aneinander und alle sind trotz der gepfefferten Preise rappelvoll. Uns hatte es mal wieder ein Mexikaner angetan und wir wurden nicht enttäuscht. Am Abend gab es dann in einem kleinen Pub neben dem Hotel noch einen Absacker.
