Tag 11, Nan

 

Zum Frühstück gab es heute eine Überraschung vom Hotel für Gruppenmitglied Thomas anläßlich seines Geburtstags. Neben dem Geburtstagskuchen gab es natürlich auch noch ein Geburtstagsständchen, welches aus "Urheberrechtlichen Gründen" nicht aufgezeichnet werden durfte.😉

 

Nan, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Norden Thailands, liegt, von hohen Bergketten umschlossen, nicht allzu weit von der Grenze zu Laos. Bis dahin waren 160km zu fahren. Das dauert ein wenig auf den teilweise sehr schmalen Straßen im Norden. Somit war es schon Zeit für das Mittagessen als wir in Nan ankamen. 

 

Wie heißt es so schön: "Nach dem Essen sollst Du ruh'n, oder 1000 Schritte tun". Weder das Eine noch das Andere war uns vergönnt. Wir durften im Wat Phra Kerd Tempel von Nan unsere Kreativität unter Beweis stellen und unseren persönlichen "Tung Kha King" herstellen.

Das Wort Tung bedeutet Flagge in der Sprache des Lanna-Volkes. Tung Kha King sind große mit Mustern verzierte Papierbanner, die mit persönlichen Informationen versehen werden. Unsere persönlichen Tung Kia King's wurden nach Fertigstellung an einen Mönch übergeben, der zunächst in einem fast 8-minütigen eintönigen Singsang für unseren Wohlstand und Glück betet. 12 "Flaggen" brauchen halt ihre Zeit!! Anschließend ging er dann noch durch die Tischreihen und segnete uns, indem er uns mit "Weihwasser" bespritzte.

 

Auf dem weiteren Weg Richtung Nan gab es aufgrund von Vorbereitungen zu eine Prozession einige Verzögerungen. Es stellte sich heraus, dass in Pui Phiang, einem Vorort von Nan, in einer Tempelanlage das Jahr des "Hasen" gefeiert wurde. Natürlich mussten wir dort noch einen Stop einlegen, denn Herr Müller ist nach dem chinesischen Horoskop ein Hase.

 

Wie fast überall in Thailand gehören auch hier in Nan die Tempel zu den kulturellen Leckerbissen. Einer davon ist der Wat Phumin mit seinen wundervollen Wandmalereien, die Einblick in die Legenden Buddhas sowie den Alltag der einheimischen Bevölkerung geben.

 

Ebenfalls sehenswert war der Tempel Wat Phra That Khao Noi, den man normalerweise nach einem Aufstieg über 300 Stufen erreicht. 

Wat Phrathat Khao Noi ist ein buddhistischer Tempel, der sich in der Provinz Nan in Thailand befindet. Der Tempel liegt auf einem Hügel namens Khao Noi, was wörtlich übersetzt "kleiner Hügel" bedeutet. Er ist ein bedeutendes religiöses und historisches Wahrzeichen in der Region. Der Tempel ist bekannt für seine atemberaubende Aussicht auf die umliegende Landschaft, da er sich auf einem erhöhten Gelände befindet. Um den Tempel zu erreichen, müssen Besucher eine Treppe mit vielen Stufen hinaufsteigen, was zu einem spirituellen Erlebnis beiträgt und gleichzeitig einen Blick auf die malerische Umgebung ermöglicht. Dieses spirituelle Erlebnis blieb uns bei der Hitze zum Glück erspart, denn man kommt inzwischen auch per Auto nach oben.

Allerdings hat man von dort oben tatsächlich einem spektakulären Blick über die ganze Stadt, vorausgesetzt es ist klarer Himmel. Das war bei unserem Besuch leider nicht wirklich der Fall.

Ein Highlight der Tempelanlage ist die 9 Meter hohe, goldene Buddha-Statue. Leider war sie aufgrund von Restaurierungsarbeiten komplett hinter einer großen Plastikplane versteckt.  Was man sehen konnte, war die schwarze Holzstatue des Buddha's, dem aber noch sein "goldener Anzug" fehlte. 

 

Am Abend führte uns Herr Müller noch über einen der Nachtmärkte von Nan und es gab wieder reichlich thailändische Spezialitäten. Diesmal allerdings mehr von der süßen Sorte. 

Im Hotel gab es dann noch ein flüssiges "Recap" dieses Tages. Auch Herr Müller hatte sich, wenn auch mit Mühe, dazu überreden lassen, sich noch eine Weile zu uns zu gesellen.

 

Morgen geht es weiter nach Chang Mai. Dort werden wir die letzten 3 Tage dieser tollen Reise verbringen.