Tag 3, Bangkok (2)

Heute hatten wir einen vollen Tag in Bangkok. Und das Programm lies bereits erahnen, es wird ein Tag der Tempel.

Der erste begegnete uns bereits auf dem Fußweg zur MRT kurz nach der ersten Garküche mit frisch gebratenem Fisch zum Frühstück. Nicht unbedingt etwas für europäische Nasen!!

Mit der U-Bahn ging es dann zum Wat-Pho-Tempel. Bereits von außen waren einige der beeindruckenden Gebäude innerhalb der Tempelanlage zu erkennen. Hr. Müller hatte uns nicht umsonst schon sehr früh aus den Federn getrommelt. Denn der Tempel ist ab dem späteren Vormittag sehr sehr voll. Somit hatten wir die Zeit, uns zumindest anfangs noch recht störungsfrei in der Anlage bewegen zu können. Abgesehen von den wunderschönen, reichverzierten Gebäuden ist der liegenden Buddha sicherlich die Hauptattraktion. Aufgrund der schieren Größe ist es schwierig, ihn in seiner Gesamtheit auf ein Fotos bekommen.

 

Als weiteres Highlight stand anschließend der prachtvollen Grand Palace auf dem Program. Die zahlreichen imposanten goldgeschmückten Gebäude und Hallen sind wirklich beeindruckend. Man fragt sich als Europäer unweigerlich, welche unvorstellbaren Strapazen die Menschen auf sich genommen haben, um diesen Palast zu erbauen. Wir haben ein ums andere Mal mit offenen Mündern vor bzw. in den einzelnen Tempelbereichen gestanden.

Für die Einheimischen ist es ein Herzenswunsch, sich in der schönsten Bekleidung, die man sich für eine kleinen Obolus hier leihen kann, trotz der unglaublichen Hitze professionell fotografieren zu  lassen.

 

Im Anschluss ging es zum Tha Chang Pier und von dort mit einem öffentlichen Express-Boot zum Ratchawong Pier. China Town war der nächste Programmpunkt.

Dort wehen einem beim Spaziergang durch einen der ältesten Teile von Bangkok schon die verschiedenste Gerüche um die Nase. Bei einigen Dingen, die man sieht und riecht, bilden sich automatisch einige Fragezeichen im Kopf. Denn Herr Müller hatte hier für uns ein kleines Mittagessen in einer Garküchen organisiert. Auf dem Weg dorthin mussten wir noch verschiedene kleine Häppchen (?) aus der chinesischen Küche probieren. Da heißt es Augen zu und durch.

Was die Hühnersuppe angeht zeigte sich unsere Sorge als absolut unbegründet.  Die Suppe war wirklich ausgezeichnet. Allerdings sind 12 Leute auf einen Schlag in dieser Umgebung etwas schwierig zu platzieren. So saßen wir auf kleinen roten Plastikstühlen rund um die Küche herum. Einen genaueren Blick "hinter die Kulissen" sollte man sich allerdings verkneifen. Aber, mal ein neues Erlebnis!!!

 

Herr Müller führte uns auf dem weiteren Weg zielsicher durch die engen kleinen Gassen. Eine eigene kleine Welt in dem Großstadtgewirr der "Stadt der Engel" (Bangkok's Spitzname).

 

Nach einem ereignis- und lehrreichen Tag stand noch ein Punkt auf der Programmliste: Die Rückfahrt zum Hotel mit einem TuK TuK durch den Feierabendverkehr von Bangkok.