Tag 5, Erawan Nationalpark

 

Heute stand der Erawan Nationalpark auf dem Programm. Herr Müller hatte Frühstück ab 7:00 Uhr für uns organisiert (normalerweise 7:30 Uhr!!) und die Abfahrt mit den Longboats für 8:30 Uhr terminiert. Das liest sich jetzt vielleicht etwas strikt, aber er hatte wie jeden Tag gute Gründe dafür. Zum einen sind das noch etwas "kühleren" Stunden am Morgen, und zum anderen war es ihm ein Bedürfnis, vor dem großen Andrang der Touristen, der ab Mittag einsetzt, vor Ort zu sein. Und neben der Fahrt mit dem Boot hatten wir auch noch ein gutes Stück Strecke mit dem Bus zu absolvieren. Insgesamt sollten es heute 140km werden.

 

Kurz vor dem Ziel gab es noch einen kurzen Fotostop an einer Maniok- und Bananen-Plantage. Die Gelegenheit für Herrn Müller, wieder mal ein Gruppenfoto von uns zu machen.

 

Das Herzstück des Nationalparks bilden der siebenstöckige Wasserfall und die traumhaften jadegrünen Naturpools. Der Name Erawan ist auf einen dreiköpfigen Elefanten aus der hinduistischen Mythologie zurückzuführen. Am siamesischen Hof wurden weiße Elefanten zudem als Symbol der königlichen Macht angesehen.

Für uns stand eine schöne Wanderung auf einem idyllischen Weg durch den Wald am Fluss entlang auf dem Program. Vom ersten Pool an wurde der Aufstieg zu den höher gelegenen Naturpools allerdings zu einer schweißtreibenden Angelegenheit , doch die Anstrengung hat sich in jedem Fall gelohnt. Als Belohnung wartet eine kühles Bad auf uns. Das Wasser war herrlich, auch wenn die permanent an den Füßen knabbernden Fische etwas nervig waren.

 

Nach Rückkehr zum Parkplatz gab es in einem angrenzenden "Food Court" noch ein Mittagessen. Natürlich hatte Herr Müller während unserer Wanderung auch das wie immer bereits bestens organisiert. Das Angebot war reichhaltig, traf aber mit den gegrillten Schweinepfoten nicht unbedingt unseren Geschmack. Für uns gab es ein in seiner Schärfe auf europäische Mägen ausgerichtetes Hühnchen-Curry mit Gemüse, Salat und Reis.

 

Nach der Mittagspause ging es zurück zum Hotel, wo wir den Rest des Tages nach eigenem Gusto gestalten konnten. Die Gelegenheit, unsere großzügige Veranda zu nutzen und in der "Hollywood-Schaukel ein wenig vor sich hin zu träumen und die Eindrücke und Bilder des Vormittags und der bisherigen Reise zu verarbeiten.

 

Morgen früh heißt es wieder früh raus aus den Federn, denn wir brechen unsere Zelte am Kwai-Fluß ab und fahren zunächst nach Kanchanaburi. Später weiter nach Ayutthaya, der einstigen Hauptstadt des Königreichs Siam. Insgesamt werden es ca. 250km mit vielen neuen Eindrücken sein. Dazu dann morgen mehr.