Die Anreise nach Grönland fand wie im letzten Jahr in 3 Etappen statt. Diesmal allerdings mit einer Vorübernachtung in Trappenkamp, dann von Hamburg nach Zürich und von dort mit einem Hapag Lloyd Sonderflug, durchgeführt von Edelweiß Air, weiter nach Grönland. Auch diesmal wieder mit einem ziemlich in die Jahre gekommenen Airbus A340-300.
Grönland empfing uns diesmal wirklich mit dem angesagten trüben Schmuddel-Wetter. Trotzdem gab es ein paar schöne Bilder vom Landeanflug (Dank des Passagiers am Fenster). Eine Passkontrolle fand nach der Landung nicht statt, denn unser Flug war als Schengen-Einreise deklariert. Deshalb erübrigte sich selbige.Mit einem Bus rumpelten wir wie im letzten Jahr ca. 20 Minuten über die einzige Straße in Kangerlussuaq zur Pier, wo bereits die Tenderboote auf uns warteten, um uns endgültig zur Hanseatic nature zu bringen.
Es folgte das offizielle Check-in, bei dem wir wieder einige bekannte Gesichter sowohl von Passagieren als auch von der Crew von früheren Reisen sahen. Unsere Kabine war auch schon bezugsbereit. Nachdem das erledigt war folgte die obligatorische Seenot-Rettungsübung, womit die Einschiffung dann endgültig vollzogen war.
Gleichzeitig mit dem Ablegen gab es um 22:00 Uhr Ortszeit (01:00 Uhr morgens deutscher Zeit) noch ein Abendessen in den Restaurants. Unglücklicherweise wurden wir ausgerechnet in unmittelbarer Nähe der angekündigten Gruppe „Asiaten“ platziert. Ca. 25 Chinesen, von denen aber offensichtlich nur zwei ein rudimentäres Englisch sprechen, was die Kommunikation speziell in den Restaurants besonders schwierig macht. Dazu kommt, dass diese Menschen - wie erwartet - ziemlich laut sind. Irgendwie hat uns das Personal wirklich leid getan, denn es war ein ziemliches Tohuwabohu, bis die Bestellungen endlich unter Dach und Fach waren. Das kann noch „lustig“ werden in den nächsten Tagen. Warten wir es ab!! Wir werden jedenfalls bei der zukünftigen Tischwahl für eine gewisse Distanz sorgen!!!
Morgen (Samstag) sind wir in Sisimiut. Der Weg dorthin führt anfangs noch durch den geschützten 138km langen Kangerlussuaqfjord. Mit dem Erreichen des offenen Meeres änderte sich das spürbar. Die Nacht war eher etwas unruhig um es vorsichtig auszudrücken. Zum Glück sind wir beide seefest.
Das vorgesehene Tagesprogramm in Sisimut unterscheidet sich kaum von dem des letzten Jahres, was leider nicht für das Wetter gilt. Es soll wohl ziemlich regnerisch und kühl werden. Davon dann morgen mehr.
