Antigua, the "Heart of the Carribbean", Land of "Sun and Sea". So nennen die Einheimischen ihre Insel. Weiße Strände (angeblich 365 an der Zahl, also für jeden Tag des Jahres einen), türkisfarbenes Wasser, blauer Himmel....Jaaa, das alles ist Antigua wohl auch, bei Sonnenschein!!!!
Wenn einem allerdings das Wetterpech an den Hacken klebt, so wie uns auch diesmal wieder, bleibt selbst hier nur ein nasser grauer Himmel übrig und auch die schönsten karibischen Inseln sehen eher trostlos aus. Einziger Pluspunkt bei der Sache: Hier ist selbst der Regen warm!!!!
Also haben wir uns beim Frühstück Zeit gelassen in der Hoffnung, dass sich das Wetter noch zum Besseren wendet.
Gegen Mittag war es dann soweit und die ersten Sonnenstrahlen zeigten sich. Die Chance haben wir auch gleich genutzt und sind direkt runter vom Schiff. Wir wollten gerne eine kleine Insel-Rundfahrt machen. Die Frage war nur, ob zu diesem späten Zeitpunkt noch Taxi's verfügbar waren?
Glücklicherweise sind wir direkt am Hafenausgang auf Audrey gestoßen, die gerade ihre Mittagspause beendet hatte. Nach einer kurzen Preisverhandlung hatten wir uns dann geeinigt und die "Reise" konnte beginnen. Ihr Toyota Van war zwar schon etwas in die Jahre gekommen, bot uns aber viel Platz und war auch ansonsten in Ordnung.
An einen der 365 Strände zu fahren machte unter den gegebenen Wetterkonditionen keinen großen Sinn. Unser Hauptziel waren deshalb der berühmte Aussichtspunkt Shirley Heights. Von dort hat man einen fantastischen Ausblick über die südliche Küstenlinie der Insel mit dem English Harbour und Nelsons Dockyard. Selbige ist weltweit die Einzige im gregorianischem Baustil errichtete Werft
Unser Wetter(un)glück blieb uns allerdings hold, denn als wir oben ankamen fing es wie aus Kübeln an zu regnen. Es war glücklicherweise nur ein kurzer heftiger Schauer. Nach ein paar Minuten Wartezeit im Auto konnten wir uns wieder nach draußen wagen.
In Nelsons Dockyard liegen nach wie vor die tollen Yachten der Superreichen. Heute gab es aber noch etwas anderes, viel Faszinierenderes zu sehen. Nur ein paar Stunden vorher war ein Zweier-Ruderboot (!!!) nach 42 Tagen Überfahrt von der kanarischen Insel La Gomera hier angekommen. Die Crew bestand aus Vater und Sohn, die sich stolz den Offiziellen und Touristen an der Pier präsentierten.
Auf dem Rückweg hat Audrey noch einen kleinen Schlenker durch die Stadt gemacht. Die Zeit reichte aber nicht mehr, um noch einen längeren Spaziergang zu machen.
Morgen sind wir in St. Kitts & Nevis. Hier haben wir unseren einzigen Ausflug mit Explora Journeys gebucht. Dazu dann mehr im Bericht morgen.
