Tag 11, St. Kitts & Nevis

 

Heute morgen hatten wir einen frühen Start. Bereits um 8:15 Uhr war "Startzeit" für unseren gebuchten Ausflug mit offenen Safari-Jeeps über die Insel St. Kitts. In den Informationen für diesen Ausflug wurde bereits davor gewarnt, dass es bei dieser Fahrt teilweise über "Rough Terrain" sprich "Raues Gelände" gehen würde.

Außerhalb des Hafengeländes warteten bereits 3 geräumige Safari-Jeeps auf uns. Nach einem freundlichen "Herzlich Willkommen" durch Greg, den Besitzer der Firma, bekamen wir noch ein paar Informationen zu unserem Ausflug in Sachen Route, Sehenswürdigkeiten und eingeplanten Fotostops, dann ging es auch schon los.

Doch bevor wir "losfahren" hier noch ein paar Informationen über St. Kitts.

St. Kitts ist eine Insel in der östlichen Karibik und bildet zusammen mit Nevis den Inselstaat St. Kitts und Nevis. Von 1783 bis zur Unabhängigkeit im Jahre 1983 war St. Kitts 200 Jahre lang eine englische Kolonie. Auf der Insel wird auch heute noch Englisch gesprochen und es herrscht Linksverkehr. Die Geschichte und Kultur der Insel ist geprägt von Jahrhunderten der Kolonialisierung, der Sklaverei und des Zuckerrohranbaus. Darauf lag unter anderem auch ein Fokus unseres Ausflugs. Landschaftlich wird sie dominiert von fruchtbaren Tälern, grünen Hügeln, Regenwald und vulkanischen Gipfeln.

Für Kreuzfahrtschiffe steht das moderne Cruise Terminal „Port Zante“ zur Verfügung . Es liegt zentrumsnah auf einer künstlich angelegten Halbinsel. An zwei lange Piers kann links und rechts je ein großes Kreuzfahrtschiff festmachen. Wir haben uns heute das Pier mit der Norwegian Prima von NCL, einem 3500 Passagiere-Schiff, geteilt.

 

Nach dem Start führte unsere Route zunächst durch Basseterre, der quirligen und farbenfrohen Hauptstadt der Insel .

 

Von dort ging es hinaus in die umliegenden Hügel zu einem ehemaligen Wohnsitz eines Besitzers einer Zuckerrohrplantage, der heute als eine Art Museum dient. Hier bekamen wir von Greg ein paar geschichtliche Informationen über die schönen und weniger schönen Zeiten des Zuckerrohr-Booms.

 

Anschließend ging es auf unbefestigten Straßen durch den Wald in die Höhe auf etwas über 300m. An einem privaten Haus eines Freundes von Greg wurde uns nicht nur ein spektakulärer Ausblick geboten, sondern es wurde auch etwas für unser körperliches Wohlbefinden getan. Picknick mit frischen Früchten, Kokusnuss, frischem Brot und Rum von der Insel, morgens um 10:00 Uhr!!! Zum Glück musste von den teilnehmenden Passagieren niemand fahren.

 

Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung einer alten  Zuckerrohrmühle. Der Weg dorthin führte vorbei am Internationalen Flughafen von St. Kitts und dann einen ziemlich ramponierten Feldweg hinauf zur Ruine der Mühle. Dort gab es dann wieder vertiefende Informationen von Greg, die in diesem Fall sehr viel mit den Jahren der Sklaverei zu tun hatten. 

 

Zurück am Hafen haben wir noch einen kurzen Spaziergang durch das Shopping Center unternomment. "Beute" haben wir allerdings keine gemacht, was primär an den unverschämten Preisen liegt. Obwohl groß die Worte "Duty Free" = Zollfrei an fast allen Shops steht, sind die Preise jenseits von Gut und Böse. Da warten wir lieber bis zum nächsten Premium Outlet in Florida nächste Woche.

 

Morgen steht dann der letzte Landgang in Virgin Gorda (Britische Jungfern Inseln) an, bevor wir uns am Abend auf den Rückweg nach Miami machen. Dann haben wir 2 Seetage lang Zeit, das Schiff noch einmal in vollen Zügen zu geniessen.